Thorsten Schäfer
Content Manager, Berlin

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CMS – Was machen die?

Was ist das? Ein CMS?

Ein CMS ist ein System zur Verwaltung von Inhalten. So weit, so gut. Das sagt schon die Übersetzung des Begriffs “Content-Management-System”.

Was aber übersetzt so einfach klingt, ist manchmal trotzdem schwer vorstellbar. Zumindest, wenn man nicht täglich mit “diesem Internetkram” zu tun hat. Zur Erklärung was ein CMS eigentlich macht, muss deshalb ein Beispiel her, dass man sich vielleicht vorstellen kann.

Website ohne CMS!

Eine Website besteht ja bekanntlich aus der Startseite (Homepage) und mehreren Unterseiten (Webpages, Webseiten). Diese Seiten sind – man kennt das vom Surfen – über die Navigation und Hyperlinks miteinander verknüpft, damit Sie von einer Seite zur anderen gelangen, ohne die jeweilige Adresse kennen zu müssen. Denn rein technisch ist jede einzelne Webseite einer Webpräsenz auch eine einzelne Datei, die einen eigenen Namen hat und auf dem Webserver gespeichert ist.

Stellen Sie sich jetzt einfach mal vor, wie viele Tausend Seiten die Website www.spiegel.de wohl hat. Und stellen Sie sich weiter vor, der Webdesigner müsste jetzt in der Navigation dieser Seite den Link “Panorama” in “Zukunft” ändern. Ohne CMS käme eine unendliche Arbeit auf ihn zu, denn er müsste jede Seite, jede Datei einzeln ändern.

Website mit CMS!

Ein CMS nimmt dem Webdesigner diese Arbeit ab. Denn bei mit einem CMS ändert jemand einfach den Link – und das Content-Management-System sorgt dafür, dass genau das auf allen Seiten gleichermaßen geschieht.

Aber CMS können noch sehr viel mehr. Mit einem CMS aktualisieren Sie die Inhalte Ihrer Webseiten selbst; das CMS verwaltet für Sie Bilder, Videos, Dateien, damit Sie es einfacher haben, diese Dateien in Webseiten einzubinden; ein Content-Management-System bietet Ihnen die Möglichkeit, Inhalte an eine anderen Ort zu kopieren oder zu verschieben.

Und das alles, ohne dass Sie programmieren müssen.

Wer braucht so ein Content-Management-System? Nur große Seiten?

Das ist eine sehr oft gestellte Frage. Nein, es braucht nicht Tausende von Einzelseiten, damit sich ein Content-Management-System lohnt. Schon bei relativ kleinen Webpräsenzen – und klein, das bedeutet hier ein Umfang ab 20 Seiten – ist ein CMS schon sinnvoll. Bei noch kleineren Websites, die regelmäßig aktualisiert werden müssen oder die regelmäßig aktualisiert werden sollen, ist ein CMS schon fast ein Muss.

Denken Sie auch mal an die Kosten. Selbst die schnellsten Webdesigner werden es nicht schaffen, schneller eine neue Webseite in eine Webpräsenz einzupflegen, als eine Person aus Ihrem Unternehmen ohne Programmierkenntnisse über ein CMS.

Und Zeit ist nunmal auch Geld.

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